Sind Kohlenhydrate wirklich böse?

Sind Kohlenhydrate wirklich böse?

Ich habe mir Gedanken darüber gemacht, ob Kohlenhydrate wirklich böse sind?

Wenn ich abnehmen will, darf ich keine Kohlenhydrate essen, die machen doch dick. Diese Aussage hört man immer wieder. Nun, auf eine gewisse Weise stimmt das auch, aber auf die andere auch nicht :-).

Ja was nun, fragst du dich?

Man hört sehr viele unterschiedliche Meinungen. Fakt ist aber, dass man die richtigen Kohlenhydrate für eine ganzheitliche und gesunde Ernährung braucht.

Ohne Kohlenhydrate ist es nicht möglich, fit und leistungsfähig zu sein, denn Kohlenhydrate braucht jeder Körper täglich in einer bestimmten Menge. Kohlenhydrate (KH) sind aus der täglichen Ernährung nicht wegzudenken. Sie sind neben Eiweissen  und Fetten die wesentlichen energieliefernden Nährstoffe in der Nahrung.

In unserem Körper werden die KH (eine Ausnahme sind Ballaststoffe) zu Zucker (Glucose) umgewandelt. Diese Glucose versorgt die Körperzellen, insbesondere unser Gehirn und unsere Muskeln mit Energie.

Nun aber Achtung! Es gibt gute Kohlenhydrate und schlechte Kohlenhydrate. Der Unterschied macht es aus. Wusstest Du, dass auch Fleisch, Milchprodukte, Gemüse und Obst Kohlenhydrate enthalten?

Diese isolierten Kohlenhydrate findest du in Weissmehlprodukten wie Back- und Teigwaren. In Kuchen, Gebäck, in weissem Reis sowie in Zucker und zuckerhaltigen Süssigkeiten. Auch in anderen hochkonzentrierten Süssungsmitteln und in süssen  Getränken sind KH enthalten.

Isolierte Kohlenhydrate führen zu einem schnelleren Blutzuckeranstieg und damit zur vermehrten Insulinausschüttung. Dies wiederum führt zu Heisshungerattacken.

Ballaststoffe hingegen werden nicht wie die anderen Kohlenhydratarten zu Zucker abgebaut. Sie sind unverdaulich und liefern keine Energie. Ballaststoffe fördern die Verdauung, sind sättigend und helfen dabei, den Abbau der Kohlenhydrate zu Zucker zu verlangsamen. Außerdem helfen sie, normale Blutfettwerte zu erreichen und Arteriosklerose (umgangssprachlich Arterienverkalkung) zu vermeiden. Eine tägliche Ballaststoffmenge von 30 g und mehr ist wünschenswert. (deshalb ist unser Fiber im Clean 9 wichtig)

Kohlenhydrate, sind wichtige Energie- und Ballaststofflieferanten!

Pflanzliche, naturbelassene Kohlenhydrate stellen für die Menschen die beste Quelle an gesunden Kohlenhydraten dar.

Jedem, der sich gesund und vollwertig ernähren will, wird empfohlen, Gemüse, Salate, Frischobst, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte möglichst täglich zu essen. Diese Nahrungsmittel haben viele Vorteile, da sie sowohl Ballaststoffe als auch Vitamine und Mineralstoffe enthalten; sie sättigen besser und länger.

So enthalten Getreide, Kartoffeln und Hülsenfrüchte nicht nur wichtige Vitamine und Mineralstoffe, sondern auch Ballaststoffe, die den Darm gesund halten und vielen ernährungsabhängigen Krankheiten vorbeugen.

Diese Nahrungsmittel versorgen uns bei relativ geringer Energiedichte (also wenig Kalorien) auch reichlich mit Vitaminen, Mineralien und sekundären Pflanzeninhaltsstoffen. Daher sind sie unverzichtbar.

Drei Produkte, im Vergleich. Wo sind wieviel Kohlenhydrate enthalten?

– In 100 Gramm Traubenzucker sind 99,80 Gramm Kohlenhydrate. Es ist die purste Form von Zucker.

– 100 Gramm gekochten Kartoffeln enthalten etwa 14 Gramm Kohlenhydrate.

– In 100 Gramm Gurke sind ca. 2 Gramm Kohlenhydrate enthalten.

Fazit:  Iss die falschen Kohlenhydrate und du nimmst zu. Iss die richtigen Kohlenhydrate und du kannst leichter Muskeln aufbauen und schneller Fett abbauen.

Also keine Angst vor den richtigen Kohlenhydraten! J

Denk daran während dem Clean 9 sind alle Kohlenhydrate für 9 Tage tabu!

 

Herzlichen Dank eure Bettina

Wie erkennst du Zucker in den verschiedenen Lebensmitteln

Wie erkennst du Zucker in den verschiedenen Lebensmitteln

Du kennst das sicherlich. Du willst dich gesünder ernähren oder einfach nur ein paar Kilo verlieren und aus diesem Grund auf Zucker verzichten

Zuckerarten

Darum möchte ich euch über die verschiedenen Zuckerarten berichten. Beim Einkaufen ein kurzer Blick auf die Verpackung und wenn kein Zucker aufgeführt ist oder zuckerfrei draufsteht, landet das gewünschte Produkt schnell im Einkaufswagen. Super, wir haben ein Produkt erwischt, welches gesund ist.

Doch die Lebensmittelindustrie hat nicht von ungefähr so einen schlechten Ruf, wenn es für den Verbraucher so einfach wäre. Tarnen, täuschen und tricksen lautet das Motto. Der Lebensmittelindustrie ist kein Trick zu schade, um den Verbraucher zu täuschen.

 

Es gibt weit mehr als 40 Zuckerarten bzw. Synonyme, die die Industrie nutzt um die Produkte zu süßen bzw. ihnen den industriell hergestellten Geschmack zu geben. Der Witz an der Sache ist, nicht bei allen Zuckerarten muss die Lebensmittelindustrie darauf hinweisen, dass Zucker enthalten ist und darf teilweise entsprechende Produkte als zuckerfrei deklarieren.

Für dich ist dies natürlich eine Katastrophe. Du denkst, du ernährst dich zuckerfrei, aber dein Blutzuckerspiegel tanzt trotzdem Salsa und du wirst ständig von Heißhungerattacken übermannt. Im schlimmsten Fall verändert sich dein gesundheitliches Befinden nicht zum Positiven und ein erfolgreiches Abnehmen ist dadurch leider auch nicht gewährleistet.

Ich liste dir einige Zuckerarten vor, auf die du beim Einkaufen achten solltest. Die Liste der Zuckerarten ist natürlich nicht vollständig, dass würde den Rahmen sprengen.

Dextrose

Dextrose gehört zu den Einfachzuckern und ist in der Regel als Traubenzucker oder Glucose bekannt. Mittlerweile findest Du die Bezeichnung Dextrose auch häufig auf Markenprodukten bzw. als Produktbezeichnung.

 

Saccharose

Saccharose ist einfacher Haushaltszucker. Saccharose eignet sich zum Beispiel hervorragend um Karamell herzustellen. Zudem hat dieser Kristallzucker eine sehr hohe Wasserlöslichkeit und lässt sich dadurch sehr gut verarbeiten. Saccharose ist ein Zweifachzucker, der sich aus den Einfachzuckern Fructose und Traubenzucker zusammensetzt.

Raffinade

Raffinade ist eine weitere Bezeichnung für Saccharose. Dieser Zucker ist der bekannte raffinierte Haushaltszucker, den du im Supermarkt kaufst. Durch mehrfache Reinigung und Verarbeitung des Rohrzuckers entsteht Saccharose mit ca. 99,8 %. Raffinade respektive raffiniertem Zucker.

 

Raffinose

Die Zuckerart Raffinose schmeckt im Gegensatz zu anderen Zuckerarten weniger bis gar nicht süß. Bei der Raffinose haben wir es mit einem sogenannten Dreifachzucker zu tun, der aus folgenden drei Einfachzuckern besteht:

  • Glucose
  • Fructose
  • Galaktose

Raffinose findet sich häufig bei pflanzlichen Lebensmitteln wieder, insbesondere bei Hülsenfrüchten.

 

Galaktose

Wie bereits erwähnt gehört Galaktose zu den Monosacchariden und ist ein weiterer Energieträger für deinen Körper. Galaktose findet sich als Baustein in verschiedenen anderen Zuckerarten wieder, wie in der oben genannten Raffinose. Galaktose hat Gegenüber der Saccharose eine geringere Süßkraft.

 

Farin

Farin ist eine Zuckerart die zum größten Teil aus Saccharose besteht und aus der Zuckerrübe hergestellt wird. Farin entsteht während der Raffination und zeichnet sich durch seinen malzigen Geschmack aus. Farin ist ein sehr feiner Zucker und erhält durch die Zugabe von Sirup eine braune Farbe.

 

Muscovade

Muscovade (manchmal auch Muscovado) ist nichts anderes als brauner Rohrzucker. Dieser wird auch als Roh-Rohrzucker bezeichnet, da er unraffiniert ist. Rohrzucker und Rübenzucker haben chemisch betrachtet die gleichen Zusammensetzungen, unterscheiden sich jedoch in der Intensität des Geschmacks. Rohrzucker besitzt weitaus mehr Aromen.

 

Hexosen

Wenn Du auf den Begriff Hexosen triffst, so hast Du es mit einer Sammlung von verschiedenen Monosacchariden zu tun. Unter anderem sind dies die Einfachzucker Fructose, Glucose und Galaktose.

 

Maltose

Maltose, oder auch Malzzucker, ist ein Produkt das beim Abbau von Glykogen und Stärke entsteht. Maltose ist in Bier, Whisky oder anderen Branntweinen enthalten. Während des Gärungsprozesses wird die enthaltene Stärke der Gerste in Malzzucker zerlegt.

Allgemeines zu den Zuckerarten und Zuckernamen

Neben den aufgelisteten Zuckerarten gibt es noch eine Vielzahl weiterer Zuckerarten, die in der Industrie verwendet werden. Oftmals finden sich die verschiedenen Zuckerarten sogar unter anderen Synonymen wieder, die es dem Verbraucher fast unmöglich machen, alle Arten und Nennungen von Zucker zu kennen.

  • Isoglucose
  • Laevulose
  • Mannit
  • Melasse
  • Laktose (Milchzucker)
  • Sorbit (Sorbitol)
  • Fructose (Fruchtzucker)
  • Polysaccharide (Mehrfachzucker)
  • Oligosaccharide (Mehrfachzucker)
  • Zweifachzucker (Disaccharide)
  • Glucose (Glukose, Dextrose, Traubenzucker)
  • Glukosesirup (Maissirup, Weizensirup, Reissirup)
  • Maisstärke
  • Weizenstärke
  • Reisstärke

 

Achte beim Einkaufen darauf, dass du alle Inhalte kritisch begutachtest, vorallem diejenigen die mit –Ose enden. Dies gilt ebenso für Lebensmittel die Saccharide enthalten. Bei Fertigprodukten wird gerne mit Stärke gearbeitet.

 

Zuckerarten – Zusammenfassung

Es gibt vielfältige Arten von Zucker, die in der Industrie zur Anwendung kommen. Was in diesem Artikel nicht berücksichtigt wurde, sind die verschiedenen Auswirkungen und die jeweilige Verwertung der Zuckerarten. Das würde an dieser Stelle jedoch den Rahmen sprengen.

Es gilt im Allgemeinen darauf zu achten, Einfachzucker zu vermeiden und für gewöhnlich auf Mehrfachzucker respektive komplexe Kohlenhydrate, zurückzugreifen. Diese müssen vom Körper erst aufgespalten werden und haben dadurch einen längeren Sättigungseffekt und einen geringeren Einfluss auf den Blutzuckerspiegel und damit auf den Insulinspiegel.

Ich hoffe, ich konnte euch einen Durchblick im Zuckerdschungel geben.

Herzlichen Dank eure Bettina

Chrüsimüsi-Restenpfanne

Chrüsimüsi-Restenpfanne

Es geht doch allen gleich…. Manchmal hat man noch 2 Rüebli, ein paar Champignons und etwas Zucchini im Kühlschrank. Hmm, was kann man damit anfangen? Ich hab euch ein Rezept, da könnt ihr alles Gemüse verwenden und müsst nur noch ganz wenig Zutaten dazugeben. Viel Spass beim Kochen und geniessen.

Zutaten:

  • 400gr Gemüse (Champignons, Zucchini, Rüebli, Peperoni)
  • Cherrytomaten
  • 300gr Pouletgeschnezeltes (geht auch wunderbar ohne Fleisch)
  • 1 Zwiebel
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • 150gr Feta
  • 2EL Pesto Rosso
  • 1EL Oregano
  • 1EL Thymian
  • ½ EL Kreuzkümmel
  • Chili, Pfeffer, Salz nach Geschmack

Zubereitung:

Poulet anbraten und aus der Pfanne nehmen. Dann das Gemüse mit der Zwiebel und dem Knoblauch andämpfen. Mit den Gwürzen und dem Pesto würden. Poulet und Feta dazu. Braten bis es eine cremige Konsistenz hat.

 

Herzlichen Dank eure Bettina

 

Chrüsimüsi-Restenpfanne hier kannst du das Rezept ausdrucken

 

Zucchini-Nudeln mit Rindfleisch

Zucchini-Nudeln mit Rindfleisch

Ich hatte ein Rezept für dieses Gericht, habe aber alles freestylemässig zusammengemixt und rausgekommen ist ein Gaumenschmaus. Es ist einfach absolut lecker. Viel Spass beim Ausprobieren!

Zutaten:

  • 1 EL Olivenöl
  • 1 Zwiebel
  • 400gr Rindsgeschnezeltes oder Quorn
  • 1 Peperoni
  • eine Handvoll Champignons
  • 1 EL Creme Fraiche
  • 1 EL Pesto Rosso
  • eine Handvoll Cherry Tomaten
  • 2 Zucchini
  • Gewürze nach Geschmack
  • ein Bund Basilikum
  • 1 EL Olivenöl
  • 2 EL Pinenkerne
  • 1 Knoblauchzehe

Zubereitung:

Zucchini wasche und schälen. Mit dem Spiralschneider in Nudeln verwandeln. Zwiebel in Würfeli schneiden und mit dem Rindfleisch anbraten. Dann die Champignons in Virtel schneiden und die Peperoni in Würfel. Alles zum Fleisch geben. Etwas weiter braten. Nachher mit Creme Fraiche und Pesto beigeben und köcheln bis es sämig ist.

Für das Pesto alle Zutaten pürieren.

Die Zucchini-Nudeln unter die Sauce mischen. In einem tiefen Teller anrichten und mit Pesto garnieren.

 

Lasst es euch schmecken.

Herzlichen Dankeure Bettina

Hier kannst du das Rezept ausdrucken Zucchininudeln mit Rindfleisch

Spinatbällchen mit Ratatouille

Spinatbällchen mit Ratatouille

Dieses vegetarische Menu finde ich toll…. Leicht, schnell gemacht und sehr lecker.

Zutaten:

  • ca. 400gr gehackter Spinat (tiefgekühlt)
  • 100gr Mandelmehl
  • 1 Ei
  • 40gr Parmesan
  • 40gr Feta
  • Gewürze nach Geschmackt
  • Gemüse nach Wahl (Peperoni, Zucchini, Rüebli, Broccoli)
  • 1 Zwiebel
  • 2 EL Tomatenpürée

 

Zubereitung:

Den Spinat auftauen lassen und dann etwas ausdrücken. Mandelmehl, Paramesan und zerbröselten Feta dazu. Das Ei verquirlen und daruntermischen. Gut würzen. Nussgrosse Bällchen formen und auf eine mit Backpapier belegtes Blech legen.

Das Gemüse waschen und klein schneiden. Die Zwiebel in Würfel schneiden und mit etwas Olivenöl anbraten. Das Gemüse beigeben und auch etwas mitanbraten. Dann das Tomatenpüree dazu und mit ca. 1dl Wasser auffüllen. Nun 10-15 Minuten köcheln lassen.

Die Spinatbällchen im vorgeheizten Ofen auf 180 Grad Umluft ca. 20 Minuten backen.

 

Herzlichen Dank eure Bettina

 

Hier kannst du das Rezept ausdrucken Spinatbällchen mit Ratatouille